Posts mit dem Label wikinews werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label wikinews werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

26.11.11

Stuttgart: Daimler kündigt das Aus von Maybach an

wikinews.de berichtet

Stuttgart (Deutschland), 26.11.2011 – Im Jahr 2013 soll der letzte Maybach in den Verkauf gehen. Der Autokonzern Daimler hat das Ende der Maybachproduktion angekündigt.
Daimler-Chef Dieter Zetsche bestätigt, dass die Produktion der Maybachmodelle seit dem Jahr 2002 ein Verlustgeschäft gewesen sei. Der Marke Mercedes werden bessere Chancen auf dem Markt eingeräumt. Zukünftig sollen sechs Modelle der S-Klasse das Luxussegment der Marke abdecken. Die Modellauswahl wird sich dadurch in diesem Bereich verdoppeln.
Der Rolls-Royce ist der Konkurrent von Maybach und gehört zur BMW Group, er konnte sich bei den Liebhabern der Luxuskarossen wesentlich besser positionieren. In Deutschland wurden im Jahr 2011 nur 27 Exemplare der Traditionsmarke Maybach zugelassen. Ein Fahrzeug ist dabei nicht unter dem Preis von 300.000 Euro zu haben.

Die 150 Mitarbeiter, die in der Produktion des Maybach beschäftigt sind, gehören laut Zetsche zu den Besten des Konzerns, sie müssten sich keine Sorgen um die Weiterbeschäftigung machen. Sie würden dringend in der anstehenden Ausweitung der Produktion der S-Klasse-Modelle benötigt.
Das Unternehmen Maybach-Motorenbau wurde 1909 von Wilhelm Maybach und Ferdinand Graf von Zeppelin in Bissingen/Enz gegründet. Vom Jahr 1921 bis 1941 wurden luxuriöse Automobile verkauft. 1966 kam es zum Zusammenschluss mit dem Großmotorenbau von Daimler-Benz. Der Name der Firma änderte sich auf „Maybach Mercedes-Benz Motorenbau GmbH“. Im Jahr 2000 kündigte der damalige Konzern DaimlerChrysler an, ab dem Jahr 2002 wieder Fahrzeuge für gehobene Ansprüche unter dem Namen Maybach zu produzieren.

12.11.09

Ehemaliger Formel-1-Designer stellt Elektroauto vor

wikinews: Derbyshire (Großbritannien), 09.11.2009 – Der ehemalige Formel-1-McLaren-Designer Gordon Murray hat jetzt sein neues Elektroauto vorgestellt, wie britische Medien berichten.
Das Modell, das bereits Anfang des Jahres angekündigt wurde, soll unter dem Namen T27 im Laufe der nächsten 16 Monate mit vier Prototypen entwickelt werden. Der Prozess für die Fertigung der Fahrzeuge trägt die Bezeichnung iStream. Die Technologie iStream wurde von Gordon Murray im Jahre 1999 erfunden und bedeutet, dass alle Teile mit einem computergestützten Verfahren hergestellt werden.
Für das Projekt wurden £ 9.000.000 (rund 10 Millionen Euro) investiert. Das Elektroauto ist für den innerstädtischen Verkehr ausgelegt. Das Gewicht des Fahrzeugs beträgt voraussichtlich 600 kg, die Geschwindigkeit bis zu 96 km/h und die Reichweite höchstens 160 km bis zum nächsten Aufladen.
Murray glaubt, dass das neue Auto die Anforderungen eines Niedrigenergiefahrzeugs erfüllt und „das effizienteste Elektro-Fahrzeug auf der Erde“ sein wird.

KOMMENTAR: Der Wikinews-Titel "Ehemaliger Formel-1-Designer stellt Elektroauto vor" ließ mich eine weitere Spinnerkarre erwarten, aber erfreulich, denn Stadt-Auto-Konzepte entsprechen viel eher als die Elektro-Sportwagen (z.B. Tesla) dem heutigen Stand der geringen Elektro-Reichweiten.

Markus Rabanus Diskussion

3.1.09

Toyota plant offenbar Auto mit reinem Solarantrieb

Tōkyō (Japan), 03.01.2009 – Das japanische Unternehmen Toyota arbeitet nach Berichten des Onlinedienstes „hybridcars.com“ und der „Associated Press“ (AP), der sich wiederum auf die japanische Zeitung Nikkei bezieht, offenbar an einem Auto mit einem reinen Solarantrieb. Allerdings liege das Erreichen des Entwicklungszieles noch Jahre in der Zukunft. Zurzeit verfolgen die Techniker noch das Ziel, das Aufladen der Batterien durch die Sonne bestmöglich zu unterstützen. Das könne mit Solarzellen auf dem Autodach ebenso erfolgen wie mit fest installierten Solarzellen am eigenen Haus. Allerdings werde in dem Bericht der Zeitung Nikkei keine Quelle genannt, auch sei ein Unternehmenssprecher nicht für eine Stellungnahme zu erreichen gewesen.

Bereits im Juli 2008 gab es Berichte, denen zufolge Toyota sein Modell „Prius“ in der nächsten Generation mit Solarzellen ausstatten will. Energieexperten wiesen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es noch ein Missverhältnis zwischen der Energiemenge gebe, die von der Sonne ausgestrahlt werde und theoretisch nutzbar sei, und der tatsächlich von den Solarzellen verarbeitete Menge. So kann das geplante Sonnenpanel beim Prius erst einmal nur geringe Strommengen liefern.

Nischenanbieter haben in den vergangenen Jahren bereits diverse Konzepte für solar angetriebene Fahrzeuge entwickelt und vorgestellt. Ein Trend ist dabei unter anderem die Gewichtsreduzierung des Fahrzeuges, so dass nicht mehr soviel Energie für den Antrieb benötigt wird. Toyota wird auf der nordamerikanischen internationalen Autoshow in Detroit in Kürze auch ein Konzept vorstellen, das nach Angaben einer Unternehmenssprecherin aber nur ein kleineres Ausmaß habe und lediglich Interesse beim Verbraucher wecken solle. +wikinews+

3.8.08

Reine Luft als Antrieb - Aircar soll 2008 in Serie gehen

Neu-Delhi (Indien), 03.08.2008 – Indiens größter Autobauer Tata plant in Zusammenarbeit mit Motor Development International (MDI) aus Frankreich noch dieses Jahr ein Auto mit Druckluftantrieb in Serie zu bauen, in Indien und in Europa. Zunächst sollen 6.000 Autos in Indien die Alltagstauglichkeit beweisen.

Luftfahrtingenieur Guy Nègre, der in der Vergangenheit Formel 1-Motoren entwickelte, hat das Konzept des Aircars entwickelt. Ein Chassis aus verklebtem Aluminium trägt eine Karosserie aus Glasfaserverbundstoff und Schaumstoff in Sandwichbauweise. Angeboten werden soll der Onecat als Drei- und Sechssitzer, der Kaufpreis wird laut Ankündigung von 3.500 bis 5.300 Euro reichen. Ab September 2008 soll die Serienproduktion in Frankreich beginnen, danach beginnt die Serienproduktion in Spanien und Indien. In den USA wird der Onecat von ZPM in Lizenz gebaut und unter 15.000 Dollar kosten.

Das Modell „OneCat“ wird mit 15 bis 22 Kilowatt starken Motoren ausgestattet und soll eine Höchstgeschwindigkeit von 90 bis 110 Kilometer erreichen. Die Reichweite wird mit rund hundert Kilometern angegeben. Geplant ist ein Hybridmodell mit einem Flüssigbrennstoffmotor, der 1,5 Liter Kraftstoff verbrauchen soll und die Reichweite auf angekündigte 800 Kilometer erhöht. Die Betankung dauert mit einer Spezialvorrichtung etwa drei Minuten, allerdings müssen solche Vorrichtungen noch gebaut werden. Mit dem eingebauten Kompressor, der über einen 230 Volt-Anschluss betrieben werden kann, z.B. in der heimischen Garage, dauert ein Tankvorgang drei bis sechs Stunden.

Der Kritik von Larry Rinek, Analyst bei der Unternehmensberatung Frost & Sullivan, komprimierte Luft enthalte nicht genügend Energie, begegnet Nègre gelassen. Er hält das Konzept für erprobt. Auch Ulf Bossel, Organisator des „European Fuel Cell Forums“, hält die Idee für durchführbar. Bei Nutzung von Solar- oder Windenergie lasse sich zudem die Energiebilanz noch verbessern. Auch eine Nutzung der entstehenden Wärme könne zu einer besseren Energieausnutzung beitragen, meint Bossel.
+wikinews+

16.7.08

Elektroauto „Ze-0“: In China gebaut, in Europa verkauft

London (Vereinigtes Königreich), 16.07.2008 – Der britische Automobilhersteller Nice Car Company hat erste Bilder seines Elektroautos „Ze-0“ veröffentlicht, das nächste Woche auf der „British Motor Show“ in London vorgestellt werden soll. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt 88 Kilometer pro Stunde und die Reichweite mit einer Batterieladung 105 Kilometer. Die Reichweite soll sich aber erhöhen, wenn auch eine Batterie-Variante mit Lithium-Ionen-Akkumulatoren angeboten wird. Ab Herbst wird das Auto – so sagte der Mitbegründer der Nice Car Company, Julian Wilfordin – in Großbritannien verkauft, ab 2009 dann im übrigen Europa. Über den Preis und die Stückzahl der Fahrzeuge wurden bisher keine Angaben gemacht.

Für das Auto sollen im Vereinigten Königreich weder Kraftfahrzeugsteuer noch Citymautgebühren anfallen. +wikinews+

8.7.08

Suzuki stellt Wasserstoffauto auf G8-Gipfel vor

Ōta (Japan), 08.07.2008 – Die Suzuki Motor Corporation will den Prototyp eines Wasserstoffautos beim G8-Gipfel vom 7. bis 9. Juli in Hokkaido vorstellen. Gezeigt werden soll das Modell „SX4-FCV“ mit 92 PS und einer Reichweite von 250 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 150 Kilometer pro Stunde. Wie schon bei anderen Herstellern sind die Entwickler des Fahrzeugs dazu übergegangen, das Auto mit 700 bar Druck statt mit 350 bar betanken zu lassen. Der Vorteil: So lässt sich mehr Wasserstoff im Tank des Fahrzeugs unterbringen. Eine nach Angaben von Suzuki besondere Eigenschaft der Entwicklung ist die Reduzierung der Ladezeit für die Brennstoffzelle. Dies werde unter anderem mit einer leichten und kompakten Kondensator-Batterie ermöglicht, die überschüssige Energie verwertet. Seit 2001 forscht das japanische Unternehmen an einer Brennstoffzelle, und im Jahr 2005 hat der Hersteller in seinem Heimatland ein Hybrid-Serienfahrzeug auf den Markt gebracht. +wikinews+

4.7.08

Honda setzt auf Brennstoffzellenautos

+wikinews+ Tōkyō (Japan), 04.07.2008 – Der Automobilkonzern Honda hat sich im internationalen Wettrennen um den besten alternativen Antrieb zum reinen Verbrennungsmotor für Autos eindeutig positioniert. Die Manager des Konzerns setzen auf das Brennstoffzellenauto. Deutlich wird dies bei einer Äußerung des Konzernchefs Takeo Fukui, die er am Mittwoch, den 2. Juli in Tokio tätigte. „Wir erwägen zum jetzigen Zeitpunkt kein batteriebetriebenes Elektroauto“, sagte er gegenüber Journalisten. Außerdem bezeichnete Fukui das Brennstoffzellenauto als „langfristig einzige Alternative“.

Schlagzeilen machte Honda zuletzt mit der Mitteilung, dass die Serienproduktion des Wasserstoffautos „FCX Clarity“ angelaufen sei. Zurzeit hat Honda mit zwei großen Herausforderungen zu kämpfen: Die Stückpreise pro Fahrzeug sind zu hoch, und es fehlt zurzeit noch an einem Tankstellennetz. Beide Faktoren sprechen momentan noch gegen eine schnelle Verbreitung der Fahrzeuge. Auf dem US-amerikanischen Markt punktet Honda mit spritsparenden Modellen. Im Gegensatz zu den großen US-amerikanischen Herstellern gelang es dem Unternehmen, seine Verkaufszahlen zu halten.

27.6.08

Bündnis der Firmen Total und Enertrag zur Herstellung von Wasserstoff

Berlin (Deutschland), 27.06.2008 – Die mutmaßlich bevorstehende Umwälzung der Antriebsenergien für den Straßenverkehr bringt immer neue Bündnisse hervor. Nun arbeiten ein französischer Mineralölkonzern und ein Windenergiespezialist bei einer Machbarkeitsstudie zusammen. Das Ziel der Unternehmen Total und Enertrag: Mit Hilfe von Windenergie soll Wasserstoff produziert werden, der wiederum an die Tankstellen geliefert wird. Die Energie für Wasserstoffautos soll so CO2-neutral produziert werden. Die Pläne sehen eine Produktion in einer Elektrolyseanlage eines Hybridkraftwerks vor. Sollte sich die erste Phase als erfolgreich herausstellen, also der Nachweis der Durchführbarkeit gegeben sein, plant man, die Busse und Pkws der Berliner Verkehrsbetriebe mit diesem Wasserstoff anzutreiben. +wikinews+

Verkaufsstart des indischen Elektroautos „REVAi“ in Neu Delhi

Neu-Delhi (Indien), 27.06.2008 – In der indischen Hauptstadt Neu Delhi begann in Gegenwart des Bürgermeisters Sheila Dikshit am Morgen des 25. Juni 2008 der Verkauf des Elektroautos „REVAi“. Das Modell hat laut dem Bericht eine 13-jährige Entwicklungszeit hinter sich. Der Hersteller will nach Angaben des stellvertretenden Unternehmenschefs Girish M Rakhe im ersten Verkaufsjahr in Neu Delhi 3.000 Stück absetzen. Die technischen Daten: Innerhalb von sieben Sekunden beschleunigt das Gefährt auf 40 Kilometer in der Stunde, die Spitzengeschwindigkeit beträgt bis zu 129 Kilometer pro Stunde. Mit einer Batterieladung kommt man 120 Kilometer weit.

In London wird dieses Auto bereits seit dem Jahr 2004 verkauft, wo sich der zurzeit auch größte Markt (1.000 Stück) befindet. Verkauft wird es außerdem in Norwegen, Irland, Spanien, Belgien, Japan, Malta, Sri Lanka, Zypern und Griechenland. +wikinews+

26.6.08

Technischer Durchbruch bei Wasserstoff-Betankung von Autos

+wikinews+ Pullach i.Isartal (Deutschland), 26.06.2008 – In Zukunft soll es gemäß Jaco Reijerkerk, einem Firmenvertreter von Linde Gas aus Pullach, möglich sein, dass ein Wasserstoffauto innerhalb von drei Minuten vollgetankt ist. Die Meldung verbreitete die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH, die gleichzeitig auch das Brennstoffzellen-Fachforum „f-cell“ organisiert. Diese neue Tank-Technologie soll am 29. und 30. September 2008 in Stuttgart vorgestellt werden und ab dem Jahr 2012 auch dem Endverbraucher zur Verfügung stehen. Vorher soll im Jahr 2009 eine Tankstelle in Berlin mit der neuen Technik ausgerüstet werden. Der Tankvorgang erfolgt dabei mit 700 bar.

25.6.08

Mini-Computer im Auto soll für günstigen Strom sorgen

München (Deutschland), 25.06.2008 – Der Energieversorger E.ON will ein System anbieten, mit der Benutzer von Elektroautos günstig Strom aus dem Netz entnehmen können. Dies soll mit Hilfe eines Computers geschehen, der nur dann den Stromladevorgang startet, wenn die Tarife besonders günstig sind. Einzelheiten des Projektes sollen in ein paar Tagen in Berlin veröffentlicht werden; dies hat nun Klaus-Dieter Maubach, der Vorstandschef von E.ON, angekündigt. Ein Flottenversuch mit „Plug-In-Hybridautos“ (manuell über die Steckdose aufladbare Batterien in Autos) läuft bereits. +wikinews+

KOMMENTAR

Unvermeidbare Überkapazitäten der Stromproduzenten zu nutzen, ist eine gescheite Sache, aber solange es keine Überkapazitäten aus regenarativer Stromerzeugung und die durch Batterien entstehenden Umweltprobleme nicht gelöst sind, kann keine ungeteilte Zustimmung sein. -msr-

22.6.08

VW-Pläne für Elektroauto auf Basis der Design-Studie „Up!“

Wolfsburg (Deutschland), 22.06.2008 – Die Pläne für ein reines Elektroauto bei Volkswagen sehen eine Einführung für das Jahr 2010 vor. Basis eines solchen Fahrzeugs soll nach Angaben vom Konzernchef Martin Winterkorn die Designstudie „Up!“ aus der Modellfamilie „New Small Family“ sein. Der Strom für das Fahrzeug soll aus einem Lithium-Ionen-Akkumulator kommen. Der Produktionsbeginn in zwei Jahren ist als Kleinserie angelegt. +wikinews+

12.6.08

Daimler kündigt das Modell „Smart“ als Elektroversion an

Sevilla (Spanien), 12.06.2008 – Die Ankündigung erfolgte am Abend des 11. Junis in Sevilla: Der Smart wird in Zukunft auch als Elektroauto mit Lithium-Ionen-Batterien angeboten.
Der Chef der Antriebsforschung des Unternehmens, Herbert Kohler, sprach von nennenswerten Stückzahlen, die hergestellt werden sollen. Einen genauen Zeitplan gab er allerdings noch nicht bekannt. In London werden zurzeit 100 Fahrzeuge in einem Flottenversuch getestet. +wikinews+

27.5.08

Niederländisches Elektroauto der Firma „Duracar“ vorgestellt

Brüssel (Belgien), 27.05.2008 wikinews – Im belgischen Brüssel wurde Mitte Mai ein Elektroauto der niederländischen Firma „Duracar“ vorgestellt. Anlass war das „17. Cleantech-Forum“. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Lieferwagen mit der Bezeichnung „QUICC!“. Ausgerüstet ist es mit einem Paket von Lithium-Ionen-Batterien. Die maximale Geschwindigkeit beträgt 120 Stundenkilometer bei einer Reichweite von 150 Kilometern.

Der Verkaufsstart ist für den 4. Oktober bei der internationalen Automobilmesse Mondial De L´Automobile 2008 in Paris geplant. Bei der Firma „Duracar“ handelt es sich um ein Unternehmen, hinter dem das Energiewirtschaftsunternehmen Econcern steht.

24.5.08

Verkaufsstart für Elektroauto „AMP Saturn Sky“

Cincinnati (Vereinigte Staaten), 24.05.2008 wikinews – Nach der ungarischen Firma Brixxon hat nun ein weiteres Unternehmen den Verkaufsstart für ein Elektroauto angekündigt. Seit dem 23. Mai können sich Kunden den „AMP Saturn Sky“ der Firma Advanced Mechanical Products, Inc. reservieren lassen. Im ersten Produktionslauf, der Ende 2008 starten soll, werden 300 Fahrzeuge des im Jahr 2007 gegründeten Unternehmens angeboten. Das Elektroauto erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 150 Meilen pro Stunde und beschleunigt von Null auf 60 Meilen in 5,7 Sekunden. Das Fahrzeug kostet 50.000 US-Dollar. Grundlage des Fahrzeuges war das Modell Saturn Sky in der Version mit einem Verbrennungsmotor. Diskussionen

23.5.08

Verkauf des österreichisch-ungarischen Elektroautos „Bontino“ beginnt

Weiz (Österreich), 23.05.2008 – Der Verkauf des ersten in Ungarn entwickelten Elektroautos „Bontino“ hat begonnen. Das gab Sándor László Horváth, ein Manager des produzierenden Unternehmens Brixxon Elektromos Autó Kft, bekannt. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um eine Art Pickup mit Elektromotor. Wichtige Teile des Fahrzeugs werden aus Asien importiert. Nach Angaben des Unternehmens wurden die ersten Verkäufe in Österreich getätigt, wo es auch nahe der Stadt Weins produziert wird. Einen Verkaufspreis nannte das Unternehmen jedoch nicht.

Noch 2008 will das Unternehmen 3.000 Fahrzeuge herstellen. In vier Jahren will man 150.000 Fahrzeuge produzieren. Das Unternehmen hat angekündigt, weitere Modelle auf den Markt zu bringen. So soll eine Batterie-Station entwickelt werden, die mit Solarenergie funktioniert. +wikinews+

22.5.08

Wann kommt das Elektroauto?

22.05.2008 – Zurzeit jagt eine Ankündigung die nächste. Bald sollen serientaugliche Elektroautos auf dem Markt erscheinen. Aber: Immer noch gibt es kein alltagstaugliches Serienmodell.

Nun will der Autobauer General Motors den „Chevrolet Volt“ früher als geplant auf den Markt bringen. Zieldatum ist laut dem Vorstandschef Rick Wagoner das Jahr 2010. Dann soll die Serienproduktion beginnen. Dabei nannte er einen Preis von unter 30.000 US-Dollar. Noch großzügiger setzt die Firma Audi ihren Zeitplan. In einer allgemeinen Absichtserklärung gegenüber der „Welt am Sonntag“ Anfang Mai kündigte Audi-Chef Rupert Stadler an, „in den kommenden zehn Jahren“ Elektroautos bauen zu wollen. Nahtlos in die Masse der Absichtserklärungen passt die Stellungnahme von VW-Chef Martin Winterkorn. Beim 29. Internationalen Wiener Motorensymposium will man „2010 sein erstes Elektroauto zeigen“. Angekündigt ist eine „Großserie“. Noch gar nicht entschieden hat sich BMW. Nach Aussage von Friedrich Eichiner, einem Vorstandsmitglied, will man sich 2008 entscheiden. „Eine Vorreiterschaft ab dem Jahr 2010“ plant auch auch der Konzern Nissan. In drei Jahren will man dann ein Elektroauto im großen Stil vermarkten.

Als erster europäischer Hersteller will die norwegische Firma Think Global in die Serienproduktion gehen. Bereits „Mitte 2008“ soll das Modell „Think City“ in Europa angeboten werden. Kosten soll das Auto 20.000 Euro. Nach Angaben des Vorstandschefs Jan-Olaf Willums ist eine Jahresproduktion von 10.000 Modellen geplant.

Bereits produziert wird der Tesla Roadster, allerdings in nur geringer Stückzahl und zu einem Preis von 100.000 US-Dollar. Dabei handelt es sich um einen Sportwagen mit Lithium-Ionen-Akkus, genauso wie General Motors es plant. +wikinews+

  • Diskussionen.de
  • 19.3.08

    Elektro-Auto geht in Serie


    San Carlos (Vereinigte Staaten), wikinews 20.03.2008 – Das schnelle Elektroauto Tesla Roadster 2008 ist in die Serienproduktion gegangen. Ab sofort sollen bis zu zwei Fahrzeuge pro Woche die Werkshallen verlassen. Die Produktion soll bis Anfang 2009 auf 100 Autos pro Woche gesteigert werden.

    Der Prototyp wurde am 19. Juli 2006 in Silicon Valley vorgestellt und sorgte dabei vor allen mit den Leistungsdaten für Furore. Innerhalb von 3,9 Sekunden beschleunigt er von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Der Energieverbrauch entspricht auf ein Benzinauto umgerechnet 1,74 Liter auf 100 Kilometer. Knapp 7.000 kleine Akkus spenden die Energie für den 252-PS-Motor. Die Reichweite beträgt etwa 350 Kilometer.

    Das Modelljahr 2008 ist bereits ausverkauft, für 2009 werden bereits Reservierungen entgegengenommen. Das Auto soll knapp 100.000 US-Dollar kosten.

    Als nächsten Schritt plant die Firma Tesla Motors den Bau einer Limousine für fünf Personen. Diese soll 2010 auf den Markt kommen. - wikinews

    1.7.06

    ADAC-Mitgliederzahl stark angestiegen

    München (Deutschland), 01.07.2006 – Der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) hat seine Mitgliederzahl auf den Rekordstand von 15,6 Millionen gesteigert. Im vergangenen Jahr traten fast 400.000 Menschen dem größten Verein Deutschlands bei, der Pannenhilfe, Versicherungen, Finanzdienste und andere Dienstleistungen anbietet. Für die Hilfsdienste sowie für Mitgliederzeitschrift und Mitgliederservice gab der ADAC laut Jahresbilanz 488 Millionen Euro aus. Unter dem Strich blieben rund 70 Millionen Euro für Rücklagen übrig. Das Vereinsvermögen stieg nach Angaben von ADAC-Geschäftsführer Stefan Weßling auf 1,2 Milliarden Euro. Bis auf den Bereich Rechtsschutz legten alle Versicherungssparten des ADAC zu. Bei den Testreihen soll es im Herbst eine Neuerung geben. Dann ist erstmals ein Brückentest in Deutschland geplant. +wikinews+

    24.6.06

    Erste Biogas-Tankstelle Deutschlands eröffnet

    Jameln (Deutschland), 24.06.2006 – Im niedersächsischen Jameln, Landkreis Lüchow-Dannenberg, wurde am 22. Juni 2006 die erste Biogas-Tankstelle Deutschlands eröffnet. Biogas kann der Autofahrer tanken, der ein Erdgasauto besitzt. Die „Landeszeitung online“ zitiert die Sprecherin des Vereins „Region Aktiv Wendland/Elbetal“ mit den Worten: „Das Kilo Biogas kostet rund 0,80 Euro und entspricht auch auf Grund seiner größeren Ergiebigkeit einem Benzinpreis von 0,53 Euro pro Liter.“ Das Biogas wird ausschließlich mit Energiepflanzen aus der Umgebung vergoren.
    Die Eröffnung erfolgte durch Clemens Neumann, den Leiter des Büros von Minister Horst Seehofer (CSU), Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, und zuständig für nachwachsende Rohstoffe. Ein Mitarbeiter der Raiffeisen-Warengenossenschaft (RWG) Jameln war der erste Kunde. Verbunden war die Eröffnung mit einem Tag der offenen Tür und einer Gasfahrzeug-Ausstellung mit über 30 Erd- und Biogasfahrzeugen.
    Bei der Tankstelle handelt sich um ein Pilotprojekt, das von der Region Aktiv Wendland/Elbetal, der RWG Jameln und der E.ON Avacon AG betrieben wird. Den ersten Spatenstich für das Kooperationsprojekt hatte die damalige Verbraucherministerin Renate Künast (Die Grünen) am 13. Mai 2005 gesetzt.
    Die Region Wendland/Elbetal ist eine von 18 Modellregionen, die vom Bundesministerium für Verbraucher, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) finanziell gefördert werden. Beispielhaft sollen Standortfaktoren für eine nachhaltige Entwicklung der Region gestärkt werden. In der Region Wendland/Elbetal liegt einer Schwerpunkte der Entwicklung im Bereich erneuerbare Energien. +wikinews+

  • Diskussionen.de
  •