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12.11.09

Citroën: Elektroauto bis Ende 2010

Citroën will mit dem C-Zero einen gemeinsam mit dem Mitsubishi-Modell i-MIEV entwickelten Elektro-Kleinwagen auf den Markt bringen: 3,48 cm Länge, dennoch viertürig, 64 PS sollen 130 km/h Spitzengeschwindigkeit ermöglichen, 130 Kilometer Reichweite, eine Vollaufladung soll binnen sechs Stunden an gewöhnlicher Haushaltssteckdose. Wenn die Markteinführung in Frankreich erfolgreich werde, komme der Wagen auch in Deutschland in den Handel.

Möglicherweise sind die Tankstellen und Energielobbyisten eher auf Konzepte erpicht, die keine Haushaltssteckdosen genügen lassen.

Markus Rabanus Diskussion

Ehemaliger Formel-1-Designer stellt Elektroauto vor

wikinews: Derbyshire (Großbritannien), 09.11.2009 – Der ehemalige Formel-1-McLaren-Designer Gordon Murray hat jetzt sein neues Elektroauto vorgestellt, wie britische Medien berichten.
Das Modell, das bereits Anfang des Jahres angekündigt wurde, soll unter dem Namen T27 im Laufe der nächsten 16 Monate mit vier Prototypen entwickelt werden. Der Prozess für die Fertigung der Fahrzeuge trägt die Bezeichnung iStream. Die Technologie iStream wurde von Gordon Murray im Jahre 1999 erfunden und bedeutet, dass alle Teile mit einem computergestützten Verfahren hergestellt werden.
Für das Projekt wurden £ 9.000.000 (rund 10 Millionen Euro) investiert. Das Elektroauto ist für den innerstädtischen Verkehr ausgelegt. Das Gewicht des Fahrzeugs beträgt voraussichtlich 600 kg, die Geschwindigkeit bis zu 96 km/h und die Reichweite höchstens 160 km bis zum nächsten Aufladen.
Murray glaubt, dass das neue Auto die Anforderungen eines Niedrigenergiefahrzeugs erfüllt und „das effizienteste Elektro-Fahrzeug auf der Erde“ sein wird.

KOMMENTAR: Der Wikinews-Titel "Ehemaliger Formel-1-Designer stellt Elektroauto vor" ließ mich eine weitere Spinnerkarre erwarten, aber erfreulich, denn Stadt-Auto-Konzepte entsprechen viel eher als die Elektro-Sportwagen (z.B. Tesla) dem heutigen Stand der geringen Elektro-Reichweiten.

Markus Rabanus Diskussion

13.3.09

Ungleiche Gegner im ADAC-Crashtest


Der ADAC hat zahlreiche Crashtests auf seiner Webseite:
  • ADAC.de
  • 13.1.09

    Detroit mit Vollgas in die Energiekrise

    Der Begriff "Naturschutz" ist für Marketingstrategen zu abgenutzt; deshalb kommt man mit "Blue Motion" und präsentiert in Detroit zwischen schlanken Frauenbeinen, die jeden gesunden Männergeist hormonell desorientieren, die neuesten Energieschleudern. Die ARD-Tagesschau.de stimmt zur Bildershow mit den unkritischen Worten ein: "Vorbei sind die Zeiten, da Nordamerika hemmungslos Energie verschwendet hat. Jetzt müssen die Gürtel enger geschnallt werden - und spritsparende Autos her. Vielleicht hilft das auch in Zeiten der Automobilkrise."
    Was soll da "vorbei" sein? Die Angebotspalette wurde auf der einen Seite um einige Fahrzeuge erweitert, deren Energieeffizienz aus Gründen von Mehrgewicht und elektronischem Schnörkel äußerst fraglich ist, und auf der anderen Seite "Boliden", die alles verhöhnen, womit es angeblich "vorbei" sei. Da präsentiert Mercedes einen McLaren SLR Stirling Moss für 750.000 Euro und die Volkswagen-Tochter Bentley das "stärkste Cabrio", das je unter dieser Marke gebaut wurde, mit 610 PS.
    Die Autobauer wollen unter den "Rettungsschirm", um weiterhin "mit Vollgas" in die Energiekrise zu fahren. -msr- >> Diskussion

    3.1.09

    Toyota plant offenbar Auto mit reinem Solarantrieb

    Tōkyō (Japan), 03.01.2009 – Das japanische Unternehmen Toyota arbeitet nach Berichten des Onlinedienstes „hybridcars.com“ und der „Associated Press“ (AP), der sich wiederum auf die japanische Zeitung Nikkei bezieht, offenbar an einem Auto mit einem reinen Solarantrieb. Allerdings liege das Erreichen des Entwicklungszieles noch Jahre in der Zukunft. Zurzeit verfolgen die Techniker noch das Ziel, das Aufladen der Batterien durch die Sonne bestmöglich zu unterstützen. Das könne mit Solarzellen auf dem Autodach ebenso erfolgen wie mit fest installierten Solarzellen am eigenen Haus. Allerdings werde in dem Bericht der Zeitung Nikkei keine Quelle genannt, auch sei ein Unternehmenssprecher nicht für eine Stellungnahme zu erreichen gewesen.

    Bereits im Juli 2008 gab es Berichte, denen zufolge Toyota sein Modell „Prius“ in der nächsten Generation mit Solarzellen ausstatten will. Energieexperten wiesen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es noch ein Missverhältnis zwischen der Energiemenge gebe, die von der Sonne ausgestrahlt werde und theoretisch nutzbar sei, und der tatsächlich von den Solarzellen verarbeitete Menge. So kann das geplante Sonnenpanel beim Prius erst einmal nur geringe Strommengen liefern.

    Nischenanbieter haben in den vergangenen Jahren bereits diverse Konzepte für solar angetriebene Fahrzeuge entwickelt und vorgestellt. Ein Trend ist dabei unter anderem die Gewichtsreduzierung des Fahrzeuges, so dass nicht mehr soviel Energie für den Antrieb benötigt wird. Toyota wird auf der nordamerikanischen internationalen Autoshow in Detroit in Kürze auch ein Konzept vorstellen, das nach Angaben einer Unternehmenssprecherin aber nur ein kleineres Ausmaß habe und lediglich Interesse beim Verbraucher wecken solle. +wikinews+

    13.11.08

    Nein zur "Verschrottungsprämie"

    SPD und CDU überlegen, ob sie durch eine "Verschrottungsprämie" für Altfahrzeuge die Bürger zum Neuwagenkauf animieren wollen.
    Das ist umweltpolitischer Wahnsinn, denn was neuere Fahrzeuge an Umweltschäden einsparen würden (wenn überhaupt), kann mit dem aktuellen Fahrzeugangebot nicht ausgleichen, was sie durch ihre unnötig vorfristige Produktion an Ressourcenverbrauch und Umweltschäden bewirken.
    Außerdem werden die Bürger durch Neuwagenkäufe zur Verschuldung animiert, in noch stärkere Abhängigkeiten von Abhängigkeiten gebracht. Das führt zur Entmündigung der Bürger und ist unsozial.
    Wer der Rezession begegnen will, darf nicht die Kreditblasen vergrößern, denn die geplatzten sind schon riskant genug. Stattdessen muss die Wirtschaft in gleichem Maße konsolidiert wie umgebaut werden:
    Das richtige Konjunkturprogramm wären staatliche Investionen für Infrastruktur, Alternativenergie, Bildung, Kultur, Naherholung und Wohnungswirtschaft = für die Bürger bezahlbare und erlebbare Dinge.
    Das richtige Konjunkturprogramm wäre eine Reform des Arbeitszeit- und Lohnsteuerrechts mit dem Ziel besserer Verteilung auf möglichst alle Erwerbsfähigen. Dazu müsste zum Beispiel die "Leiharbeit" teurer sein als das ordentliche Arbeitsverhältnis. Das aber kann die Leiharbeiterschaft mangels gewerkschaftlicher Kraft nicht schaffen, weshalb der Staat für die Leiharbeit höhere Löhne als für die ordentlichen Arbeitsverhältnisse vorschreiben sollte.
    -msr- >> Diskussion

    13.10.08

    Moped-Unfälle bei Youtube



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