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6.3.14

Der PS-Lobby zum Trotz: Elektro-Autos haben Zukunft

Das ist schwach, wie sehr die Tagesschau den Müll der PS-Lobby nachbetet, denn es gäbe sehr wohl einen Markt für E-PKW, wenn man sich endlich mal aufraffen würde, einen für den Stadtverkehr optimierten PKW zu bauen:

- Für den Stadtverkehr genügen Spitzengeschwindigkeiten von 90 kmh, um notfalls Autobahn fahren zu können. Und weniger Leistung ist gleichbedeutend mit weniger Energieverbrauch und größerer Reichweite.

- Für solch Citycar genügen dann auch Reichweiten von 100 Kilometern mit folglich viel kleineren Batterien.

- Solche Fahrzeuge wären auch im Preis KONKURRENZFÄHIG.

Es müsste ein Kleinfahrzeug sein, dem sich die Rückbank und der Beifahrersitz leicht rausnehmen lassen, um auch in kleineren Fahrzeuginnenräumen sperrige Sachtransporte und Vielseitigkeit zu gewährleisten.

Das würde in den Innenstädten die Lärmbelastung, die Abgasbelastung, die Feinstaubbelastung vermindern.
Das wären Autos für die innerörtlichen Dienstleister, z.B. Pflegedienste, Handwerker, aber auch für viele Normalverbraucher attraktiv.

Und E-Citycar wird kommen, ganz egal, was Piech & Kumpane erzählen, um uns weiterhin ihre konzeptionell antiquierten Fahrzeugpaletten anzudrehen.
Und wahrscheinlich wird es dann ein chinesischer Fahrzeugbauer sein, wenn sich in Chinas Mega-Metropolen die Erkenntnis durchsetzt, dass Abgase bestenfalls zum Selbstmord taugen.

Anlass für diesen Kommentar ist folgende Meldung "Abschied vom Elektro-Auto?"

8.7.12

Kritik an neuer A-Klasse: Mercedes ohne CityCar

Mercedes vollzieht mit der ab September 2012 erhältlichen neuen A-Klasse einen bedauerlichen Konzeptwechsel. Dem Stuttgarter Automobilbauer gelingt mit dem sportiven Design eventuell, die dörfliche Disco-Jugend anzusprechen, aber verliert zugleich im Wettbewerb um Käufer praktischer City-Kleinwagen. Offenbar kapituliert Mercedes auf diesem wichtigen Zukunftsmarkt.

  • Diskussionen.de
  • 14.4.12

    VDA-Pressemitteilung mit Denkfehler

    Aus der Presseerklärung des Verbandes der deutschen Automobilindustrie v. 6.4.2012: "Wenn der Fahrzeugbestand in Deutschland sich um ein Jahr verjüngt, können 1.000 Millionen Liter Kraftstoff oder zweieinhalb Millionen Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden." - Nein, denn vorzeitiges Verschrotten und Neuproduzieren spart weder Energie noch CO2-Ausstoß. Wo bleiben die auf Gas optimierten Motoren? Wo bleiben modulare Kleinwagen, die vielseitiger einsetzbar wären?
    >> unsere.de/kleinwagenkonzepte.htm

    Verkehrs- und energiepolitisch kommen wir nicht voran, wenn wir im Abstand von 10 Jahren den Spritverbrauch der Neuflotte um einen oder zwei Liter verringern, sondern brauchen vollends neue Fahrzeug- und Straßenkonzepte, denn die 40-Tonner sind mit den Tempo-260-Flitzern einfach nicht sicherheitskompatibel und schon gar nicht zum wünschenswert leichten Kleinwagen.

    Markus Rabanus >> gelesen auf VDAde

    13.3.09

    Ungleiche Gegner im ADAC-Crashtest


    Der ADAC hat zahlreiche Crashtests auf seiner Webseite:
  • ADAC.de
  • 22.6.08

    VW-Pläne für Elektroauto auf Basis der Design-Studie „Up!“

    Wolfsburg (Deutschland), 22.06.2008 – Die Pläne für ein reines Elektroauto bei Volkswagen sehen eine Einführung für das Jahr 2010 vor. Basis eines solchen Fahrzeugs soll nach Angaben vom Konzernchef Martin Winterkorn die Designstudie „Up!“ aus der Modellfamilie „New Small Family“ sein. Der Strom für das Fahrzeug soll aus einem Lithium-Ionen-Akkumulator kommen. Der Produktionsbeginn in zwei Jahren ist als Kleinserie angelegt. +wikinews+

    12.6.08

    Daimler kündigt das Modell „Smart“ als Elektroversion an

    Sevilla (Spanien), 12.06.2008 – Die Ankündigung erfolgte am Abend des 11. Junis in Sevilla: Der Smart wird in Zukunft auch als Elektroauto mit Lithium-Ionen-Batterien angeboten.
    Der Chef der Antriebsforschung des Unternehmens, Herbert Kohler, sprach von nennenswerten Stückzahlen, die hergestellt werden sollen. Einen genauen Zeitplan gab er allerdings noch nicht bekannt. In London werden zurzeit 100 Fahrzeuge in einem Flottenversuch getestet. +wikinews+

    13.9.07

    Erste Eindrücke vom VW-Fox 1,4


    Der Verbrauch der ersten 280 Fox-Kilometer lag bei 8,76 Liter auf 100 Kilometer, davon etwa die Hälfte Autobahn und Landstraße, die andere Hälfte innerorts.
    Das wären zwei Liter zuviel, denn VW gibt für den 75-PS-Fox und diesen Straßen-Mix 6,7 Liter an.

    Vielleicht beschleunige ich noch zu schnell und schalte zu spät in höhere Gänge.

    Bisher bereue ich den Kauf nicht, denn innerorts fühlen sich die Straßen im schmaleren Auto breiter an. Auch das Raumkonzept finde ich gut, wenngleich der Luftwiderstand bei höheren Geschwindigkeiten im Vergleich zum niedrigeren Polo größer sein wird und Mehrverbrauch bedeutet. Ab 130 km/h wird es laut in der ansonsten erstaunlich leisen Kiste, denn ich hätte schlechteren Schallschutz als bei seinen teureren VW-Brüdern im Fahrzeuginnern vermutet.

    In der Langsamfahrt kommen gegen die Van-Impression des Fox der Polo, Golf und manche Limousine nicht mit.

    Die Beschleunigung des Fox 1,4 ist ausreichend, um nicht dem übrigen Verkehr als Safetycar auf die Nerven zu gehen, was allerdings passieren kann, wenn sich der erste Gang nicht findet. Aber die Werksangabe "von 0 auf 80 in 8,6 Sekunden" scheint mir der Phantasie einer Computersimulation entsprungen zu sein. Das ist nur für solche Leute schlimm, die sich das Leben künstlich hektisch machen möchten.

    Die Straßenlage ist okay, aber ohne ESP und überhaupt sollte man auf den Elchtest verzichten. Die Ablagen vor der Windschutzscheibe begeisterten mich, bis in einer Rechtskurve fast das Handy durch das linke Fenster rutschte. Da hat man aus Gründen der Optik die Ränder der Ablage nicht genügend profiliert, was sie fast nutzlos macht und bedauerlich ist.

    Misslungen oder bewusst auf Reparaturen programmiert scheint, dass wenn schon nicht zu erahnen ist, wo das Auto vorn seine Schnute hat, diese dann auch noch leicht verschrammbar ist. So wird sie irgendwann in einer Parklücke "ertastet" und Schaden leiden, den nur VW durch Austausch des großen Karosserieteils beheben kann. Solche Stoßfängerlosigkeit macht sich inzwischen in der gesamten Automobilbranche breit. "Elektronische Einparkhilfen" sind zu Stoßfängern keine Alternative, sondern treiben nur die Anschaffungskosten und Schäden in die Höhe.

    Möglicherweise gibt es Klebe-Gummis, die das Parken in Großstädten leichter machen. Ansonsten sollte man sie erfinden. Und den Gesetzgeber auffordern, die "Berührbarkeit" von Stoßfängern in die Zulassungsordnung aufzunehmen.

    Imagemäßig ist der Fox ziemlich kompatibel. Nicht zu lütt, nicht zu trendy. Und funktional überaus plausibel, sofern man nicht mit zwei Kindern plus Oma und Gepäck auf großer Urlaubsfahrt ist.

    Das Grau, das mir zunächst missfiel, finde ich mittlerweile schick zurückhaltend, allenfalls nicht so ideal unter Sicherheitsaspekten, denn man sieht es halt schlechter als Gelb.

    Schade, dass Rückbank und Beifahrersitz nicht mit einfachen Handgriffen und gänzlich auszubauen sind, wenn mal größere Dinge transportiert werden sollen. Beim alten Käfer war das zwar nicht Konzept, aber dennoch kein Problem. Dass nicht längst Standard für Kleinwagen wurde, ist sprichwörtlich für die begrenzten Horizonte ihrer Entwickler - oder Konzernpolitik, um dem Kombi-Absatz keine Marktanteile abzugraben. Obendrein wäre der Spritverbrauch geringer, wenn unnötige Sitzmöbel zuhause bleiben könnten. Und wieso optimierte man nicht die Kurzzeit-Motorabschaltung, wenn es sie schon in den Siebzigern beim Passat gab? Weil damals noch die Öl-Krise in den Knochen saß.



    Auf der IAA präsentierte VW als nächsten Kleinwagen den "up!", der den Smart & Co. Konkurrenz machen soll. Wieder eine weitere Plattform?

    Ich halte es für ineffizient, wenn jeder Konzern mit jedem Konzern in jeder Sparte Konkurrenzprodukte entwickelt. Stattdessen hätte sich VW den Fox vorknöpfen und ihn zu mehr Nutzwert und Ökologie entwickeln sollen.

    Fazit: Der Fox 1,4 ist ein gefälliges Auto. Leider nicht ganz aus eigener Kraft, sondern weil die Automobilindustrie trotz tatsächlichen und angeblichen Innovationen allesamt so viele Wünsche nicht erfüllt und man nicht nur jammern möchte.

    Grüße von Sven

    24.8.05

    Deutsche Neuwagen für Spritpreis von 1,80 Euro nicht geeignet

    Berlin (Deutschland), 24.08.2005 – Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) wirft der deutschen Autoindustrie vor, die Entwicklung verschlafen zu haben. Für Spritpreise von bald 1,80 Euro ist der Durchschnittsverbrauch deutscher Neuwagen mit 7 Liter pro 100 km viel zu hoch. Immer wichtiger wird beim Autokauf die alte Verbraucherregel: „Denk schon beim Kauf an den Verbrauch!“

    Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Mitgliedsverband des vzbv, hat am 18. August 2005 seine aktuelle Auto-Umweltliste vorgestellt. Unter den Top Ten der umweltverträglichsten Autos befindet sich in diesem Jahr lediglich ein Auto eines deutschen Herstellers. „Es wird Zeit, dass die deutsche Automobilindustrie die Zeichen der Zeit erkennt“, so Dr. Holger Krawinkel, Leiter Fachbereich Bauen, Energie, Umwelt des vzbv. „Wenn die deutschen Autobauer weiter auf spritschluckende Modelle setzen, schaden sie den Verbrauchern und über kurz oder lang sich selbst.“ Mit Blick auf die Internationale Automobilausstellung im September 2005 fordert der vzbv die Autoindustrie auf Modelle zu präsentieren, die den Anforderungen der Zukunft gerecht werden. „Und das heißt: sparsam und sauber“, so Krawinkel. „7 Liter auf 100 km sind für den Durchschnitt aller Neuwagen viel zu viel und kosten die Verbraucher Milliarden für überflüssigen Kraftstoff.“ Mittelfristig sei eine Absenkung auf 3,5 Liter erforderlich.

    Experten rechnen mit einem Anstieg des Ölpreises auf 80 bis über 100 Dollar je Barrel. „Die Verbraucher sind gut beraten, wenn sie sich darauf rechtzeitig einstellen“, meinte Krawinkel. +wikinews+
    http://www.vcd.org/vcd_auto_umweltliste.html